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Fußball paradox in Süptitz

Dienstag, 1. Dezember 2009
SV Süptitz – LSG Löbnitz 7:2 (1:1)
„So paradox es klingen mag, aber ich kann meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen“, fasste der Löbnitzer Trainer Guido Bienert eine turbulente Partie zusammen. In der Tat sahen die Gäste nach einer knappen Stunde keineswegs wie ein sonnenklarer Verlierer aus. Roy Langhans hatte sie in der 14. Minute sogar in Führung gebracht. Nach einen durch Langbein verwandelten Foulelfmeter ging es mit einem bis dahin jederzeit verdienten Unentschieden in die Pause.
Selbst das schnelle 2:1 durch den kreuzgefährlichen Süptitzer Torjäger Wedehase schockte den Außenseiter nicht. Nur drei Minuten später schlug Michael Münch in der 51. Minute mit dem 2:2 zurück.
Den zweiten Niederschlag jedoch verkrafteten die wackeren Bienert-Schützlinge nicht mehr. Ausgerechnet der ansonsten häufige Garant für Punktgewinne Torwart Reik Schuster erwischte eine rabenschwarze Phase und ermöglichte durch einen kapitalen Schnitzer die erneute Süptitzer Führung. Als die Löbnitzer nochmals versuchten heranzukommen, wurden sie ein ums andere Mal vor allem von den schnellen Wedehase und Wiesner klassisch ausgekontert. „So ist dann der Fußball, dem einen Team gelingt alles und dem anderen nichts mehr. Auch wenn solch eine Packung gerade nach dem guten Spiel bis weit in die zweite Halbzeit hinein scherzhaft ist, wenn es uns am Sonnabend gelingt Brandis im Kellerduell zu schlagen, ist die Süptitz-Partie vergessen und wir haben unser Minimalziel mit 16 Punkten zur Winterpause erreicht“, zeigte sich Guido Bienert optimistisch vorausblickend.
 
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